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InnoSÜD blickt zurück auf eine erfolgreiche und gelungene Abschlussveranstaltung – die „InnoSÜD Impulse“ – mit vielen Impressionen, spannenden Vorträgen, informativen Themenständen und angeregtem Austausch beim anschließenden „Get-together“. Die über 115 Teilnehmenden kamen aus verschiedenen Bereichen, wie den Hochschulen, der Wirtschaft, Verbänden, den Kommunen und der Zivilgesellschaft.

[Biberach, 9. November 2022]Mit den eröffnenden Grußworten von Prof. André Bleicher, EBM der Stadt Biberach Ralf Miller und Prof. Heike Frühwirth wurde die Wichtigkeit der Hochschulen als Treiber und Partner von Innovation und Transformation in der Region insbesondere zu wichtigen Themenbereichen, wie Energie, Mobilität, Gesundheit & Biotechnologie, sowie dem Transformationsmanagement betont. Passend dazu folgte eine informative Keynote von Thomas Sattelberger (MdB 2017-2022 und PST a.D.) zur Rolle der Hochschulen in regionalen Innovationssystemen. In seiner Präsentation wurde deutlich, wie unabdinglich sowohl der Ausbau von Innovationen in der Region, als auch die Förderung der örtlichen Vernetzungskulturen sind, um eine attraktive, lokale Aufstellung zu erreichen, die einer De-Infrastrukturalisierung entgegenwirken soll. Als mögliche Maßnahme nannte Herr Sattelberger die Unterstützung der Erweiterung von technologischen Fähigkeiten durch gezielte Etablierung von entsprechenden Studiengängen in den Bereichen Hardware-/Robotics-Entwicklung und den TECH Studiengängen. Auch die Implementierung von Innovation & Gründung als fester Bestandteil der Hochschulmission trägt maßgeblich zur Unterstützung bei.

In den fünf darauffolgenden Impulsvorträge von Akteurinnen und Akteuren aus den vier Verbundhochschulen wurde ein Blick nach vorne auf die erfolgreich aus dem InnoSÜD-Verbund entstandenen Initiativen und Leuchtturmprojekte geworfen. Dabei wurde insbesondere der positive Einfluss des Verbundes auf Transfer und Transformation betont. Die Verbundhochschulen sind hierbei ein wichtiger Beteiligter, um gemeinsam mit den Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in Kooperations-Projekten Ideen zu generieren und Innovationen anzustoßen. Damit werden Lösungen auf drängende Fragen in für die Region wichtigen Themenfeldern erarbeitet.

Die Impulsvorträge im Detail

Der InnoSÜD-Verbund hat das Projekt StartupSÜD auf den Weg gebracht, um innovative Ideen schon aus den Hochschulen zu identifizieren und Gründungspotentiale zu heben. StartupSÜD ist mittlerweile ein wichtiger Akteur im Ökogründungssystem Donau-Iller-Riß.

Durch die Initiative „komplexe Biopharmazeutika“ wurde außerdem die Zusammenarbeit der InnoSÜD Verbundpartner mit dem BioPharma Cluster South Germany e. V. gestärkt und durch gemeinsame Forschungsinitiativen weiterentwickelt. Des Weiteren wurden durch operative Arbeitsgruppen und Workshops Synergien und Mehrwerte geschaffen.

Die Expertise zu den Themen Digitalisierung und Data Science, die mittlerweile maßgeblich für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sind, wird durch das DASU gebündelt. Die Hochschulen bringen in diesem Rahmen in Zusammenarbeit mit kleinen und großen Unternehmen Kompetenzen aus vielen Fachdisziplinen in das Zentrum ein, wie unter anderem Gesundheit, Bildgebung, Energie, Produktionstechnik und Systems Engineering.

Außerdem haben Wissenschaftler:innen der Uni Ulm, der Technischen Hochschule Ulm und des ZSW mit gebündelter Ulmer Kompetenz die Plattform „Zentrum für Energieforschung und -technologie“ (ZET) gegründet, auf der verschiedenste Energiethemen beforscht werden – von intelligenten Stromnetzen bis zum synthetischem Kraftstoff.

Das ITZPlus, ein Innovationshub für unsere Region. Thematische Schwerpunkte bilden hierbei Biotechnologie und Energiesysteme durch Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft (Start-Ups und Unternehmen der Region) und Zivilgesellschaft – das „Plus“.

Die angeregten Gespräche beim anschließenden Get together zeigen deutlich, wie wichtig Transfernetzwerke wie InnoSÜD sind. Auch über das Projektende hinaus bieten die etablierten Transferaktivitäten, die angestoßenen Initiativen und Leuchtturmprojekte, eine willkommene Möglichkeit, sich darauf aufbauend zu vernetzen sowie weitere neue Transferaktivitäten mit den Verbundhochschulen und Akteur:innen aus der Region zu starten.

Impressionen der Veranstaltung

Hintergrund:

Das Ziel der Verbundhochschulen Biberach, Neu-Ulm, der Technischen Hochschule Ulm und der Universität Ulm, sowie der Firma TriCAT bestand und besteht darin, ein dynamisches Innovationssystem in der Region Donau-Iller-Riß zu schaffen. Es soll somit ein Bindeglied zwischen den Metropolregionen Stuttgart und München geschaffen werden, wodurch eine mittelfristige Platzierung zu den wettbewerbs- und innovationfähigsten Räumen Europas erfolgen soll. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über einen fünfjährigen Zeitraum (2017-2022) im Rahmen des Bund-Länderprogramms „Innovative Hochschule“ gefördert.

Text: InnoSÜD
Bild: InnoSÜD