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RELEVANZ UND ZIELE

Automatisiertes Fahren hat das Potenzial den Fahrkomfort und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Voraussetzung für die Nutzung automatisierter Fahrzeuge sind hohe Akzeptanz und angemessenes Vertrauen. Durch menschzentrierte, adaptive Interaktionskonzepte kann dies ermöglicht werden. Grundlage dafür stellt die Entwicklung und Evaluation einer reliablen Messmethode zur Fahrerzustandserfassung dar. Ziel ist es Fahrerzustandsdaten des automatisierten Fahrens zu erheben und regionalen Firmen und Forschungseinrichtungen verfügbar zu machen.

Diese Ziele wurden während der Laufzeit vollumfänglich erreicht, somit wurde diese InnoSÜD-Maßnahme Ende 2021 erfolgreich abgeschlossen.

VORHABEN

Konzeption und Aufbau eines Sensorsystems zur Erfassung des Fahrerzustandes

  • Definition von Fahrszenarien
  • Erhebung der Fahrerzustandsdaten im Fahrsimulator und evtl. im Realfahrzeug
  • Evaluation und Transfer der Ergebnisse

EFFEKTE

Die erhobenen Messdaten sowie das Konzept des Sensorsystems werden regionalen Firmen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung gestellt. Die gesammelten Messdaten können dort zur Entwicklung von adaptiven Benutzerschnittstellen in der Mensch-Maschine-Interaktion im Bereich des automatisierten Fahrens beitragen.

TRANSFERFORMATE

In der Maßnahme MM6 stehen zwei Transferkonzepte im Fokus: „Augmented-Test-Reality“ steht für die Erfassung von Sensordaten in realitätsnahen Fahrsimulationen. „Innovationszirkel“ steht für die interdisziplinäre Kompetenzbündelung der Universität Ulm, sowie Kooperationen mit industriellen Partnern.

KOMPETENZEN

Die Abteilung Human Factors befasst sich mit der Erforschung der Interaktion des Menschen mit technischen Systemen und darauf basierend der Entwicklung von innovativen Interaktionskonzepten.

  • Fahrsimulator- und Virtual-Reality-Studien
  • Eye-Tracking
  • Biofeedback

KOOPERATIONSPARTNER

Potentielle Kunden dieser Maßnahme der Universität Ulm sind alle regionalen Firmen, die sich mit dem automatisierten Fahren und mit der Mensch-Maschine-Interaktion beschäftigen. Aber auch für die breite Öffentlichkeit, sowie für Behörden und Zulassungsstellen sind die Ergebnisse von großem Interesse. Aktuelle Kooperationspartner:

  • Hochschule Ravensburg-Weingarten
  • Automobilhersteller (Daimler, Porsche)
  • Zulieferer (Inmach, Adlatus, Bosch)

LEITUNG

Prof. Dr. Martin Baumann, Universität Ulm

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