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RELEVANZ UND ZIELE

Die Energiewende in Deutschland erfordert eine energetische Betrachtung bestehender und neuer Gebäudekonzepte. Mit diesem Hintergrund ist es Ziel dieser Maßnahme, Wärmespeicher für Gebäude mit HiL (HiL = Hardware in the Loop) zu testen und daraus neue Energiekonzepte für z. B. Gebäudesanierungen unter Anwendungen von regenerativen Energien wie Solarthermie und Photovoltaik zu entwickeln.

VORHABEN

Im Rahmen der Maßnahme wird ein HiL Laborsystem aufgebaut um neue Gebäudeenergiekonzepte zu identifizieren. Dadurch können regenerative Energiequellen wie z. B. Solarthermie, Photovoltaik, Wärmepumpe (WP) thermisch und elektrisch für eine angepasste Bauphysik genutzt werden. Die dazu notwendigen Wärme- und Stromspeicher werden eingebunden unter besonderer Berücksichtigung der Behaglichkeit & Energieeffizenz.

  • Parameter Identifikation z. B. für Schichtlanzen-Wärmespeicher zur Nutzung in komplexen Simulations-Modellen für Gebäudesanierungskonzepte mit Solarenergienutzung
  • Welches regenerative Energiesystem macht Sinn für welche Gebäudetypologie oder welches Gebäudeensemble?
  • Welche regenerativen Energien eignen sich für energetische Gebäudesanierungen in Kombination mit einer Mikro-KWK?

EFFEKTE

Mit dieser Maßnahme profitieren sowohl Bürger und Kommunen als auch Unternehmen, die verlässliche Energiesanierung betreiben wollen. Folgende nächste Schritte sind in der Maßnahme geplant:

  • Definition der Schnittstellen zu den Projektmaßnahmen ME 1 und ME 2
  • Kontakt mit Partnern festlegen
  • Identifikation von Open Labs und Open Products mit den Projektpartnern
  • Finalisierung des HiL-Laborsystems für Wärmespeicher
  • Planung und Aufbau des Labors
  • Identifikation und Evaluierung von vorhandenen Gebäudeenergiekonzepten als Roadmap z. B. aus den Sektoren Wohnen, Bildung, Verwaltung

TRANSFERFORMATE

  • Analyse von Anforderungen zur Integration von Stromanwendungen (z. B. Photovoltaik, Batterie) bzgl. Gebäudetypologien (aus ME 1)
  • Erarbeitung eines Konzeptes zur Integration von Stromanwendungen in Bezug auf Evaluierung des Transfers.
  • Erstellung von z. B. innovativen Gebäudesanierungskonzepten unter Anwendung von Solarthermie, Photovoltaik, WP und Mikro-KWK mit Wärme- und Stromspeichern (aus ME 1)
  • Erstellung eines Energiespeicherprüfstandes
  • Wärme für Gebäudetypologien mit Integration von Stromanwendungen im Rahmen der IEA-Instituts-Laboraufbauten.
  • Identifikation von Know-How in Form einer CIP (Collaborative Information Plattform) mit den Projektpartnern, z.B. Überführung der neuen Erkenntnisse in Form von Schulungsunterlagen, Maßnahmenkatalog, Leitfaden etc.

LEITUNG

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Mengedoht, Technische Hochschule Ulm

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