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RELEVANZ UND ZIELE

Entwicklung alternativer und nachhaltiger Produktionsverfahren Nutzung von flüssigen und gasförmigen Abfall- und Seitenströmen der Prozessindustrie Schließung der Lücke zwischen anwendungsorientierter Forschung und industrieller Umsetzung. 

VORHABEN

Im vorliegenden Themenschwerpunkt sollen ausgehend von Seitenströmen biotechnologischer Prozesse maßgeschneiderte Verfahrenskombinationen für Produktion oder Wertstoffrückgewinnung entwickelt werden. Mit einer flexiblen Multipurpose Ausstattung, in der alle thermischen Trennoperationen sowie Untersuchungen zur Reaktionstechnik durchgeführt werden können, soll die Durchgängigkeit vom Labormaßstab über den Pilotmaßstab bis hin zu mobilen Anlagen, die vor Ort eingesetzt werden können, gegeben sein. So soll in einer großen Bandbreite von TRL (technology readiness level) eine hocheffiziente Projektbearbeitung ermöglicht werden.

EFFEKTE

Für Unternehmen bedeutet unser Angebot eine Möglichkeit, die Brücke zwischen angewandter Forschung und industrieller Umsetzung zu schlagen. Durch diese experimentellen Untersuchungen für eine große Anzahl an Grundoperationen mit einer begleitenden Simulation wird ein wichtiger Schritt in Richtung Realisierung gesetzt. Dieser Scale up in einem attraktiven Maßstab wird analytisch begleitet, energetisch optimiert und entsprechend DIN EN ISO 13485 validiert.

TRANSFERFORMATE

Durch die Schaffung eines experimentell untersuchten und modellierten Referenzprozesses können belastbare Transferleistungen für Unternehmen angeboten werden. Der im Projektverlauf entwickelte und optimierte Modellversuch dient dazu, die Leistungsfähigkeit der Pilotanlage und der Simulationen darzustellen. Es wird im Projektverlauf ermittelt, welche Einzelangebote aus dem gewonnenen Expertisenportfolio in attraktiven Transferleistungen für Unternehmen kombinierbar sind.

KOMPETENZEN

Die Verschränkung der Expertise zu den verschiedenen Technologien ermöglicht die wirtschaftliche und sichere Umsetzung von Prozessideen in innovativen und praxistauglichen Lösungen. Das Konsortium verfügt über folgende Kompetenzen:

  • Verfahrensentwicklung
  • Thermische Trenntechnik und Reaktionstechnik
  • experimentelle Untersuchungen
  • Modellierung und Simulation
  • Risikobewertung und Prozessmonitoring
  • Prozessanalytik/ Online-Analytik
  • Technische Dokumentation
  • Entwicklung von integrierten Energiekonzepten

KOOPERATIONSPARTNER

  • Hochschule Biberach, Institut für Angewandte Biotechnologie: H. Frühwirth und C. Mavoungou
  • Hochschule Biberach, Institut für Gebäude- und Energiesysteme: A. Bretzke
  • Universität Ulm, Institut für Verfahrenstechnik: R. Güttel

TEAM

Prof. Dr. Heike Frühwirth, Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou, Prof. Dipl.-Phys. Axel Bretzke, Hochschule Biberach; Prof. Dr.-Ing. Robert Güttel Universität Ulm

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