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Die InnoSÜD Kreise blicken 2022 auf den Klimawandel als globale Herausforderung für Wissenschaft und Wirtschaft und stellen die Frage: Wie schaffen wir das eigentlich?   

Wie gehen Unternehmen mit den unterschiedlichen Anforderungen um? Mehr unternehmerische und gesellschaftliche Sorgfaltspflicht soll erreicht werden durch verschärften Gesetzgebungen zur Berichterstattung oder Lieferketten. Forderungen aus der Gesellschaft und von NGOs spielen eine zunehmende Rolle, das Thema Nachhaltigkeit wird politischer Spielball und der Druck durch Stakeholder steigt. Damit bewegt sich Nachhaltigkeit 2022 zwischen Aktionismus, integrierten Managementansätzen und der Frage der Kompensation.

Unternehmensvertreter:innen aus unterschiedlichen Branchen (von Pharmazulieferer Vetter Pharma, über die lokalen Energie- und Mobilitätsversorger der SWU bis hin zum umweltfreundlichen Filmproduktion durch Green Film Tools) geben dabei Einblicke, wie sie das Thema anpacken, welche fachliche Expertise sie dafür benötigen und an welchen Stellen die größten Herausforderungen liegen. Begleitet wird die durch Moderatorin Dana Hoffmann geführte Diskussionsrunde durch einen fachlichen Impuls von Stephan Schunkert, Gründer und Geschäftsführer der KlimAktiv gGmbH zur Förderung des Klimaschutzes und Mitentwickler des CO2-Rechners des Umweltbundesamtes.

Organisiert wird die Veranstaltung von fünf InnoSÜD-Teilprojekten der Hochschulen Biberach und Neu-Ulm. Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Fachbereichen haben sich zusammengetan, um den branchen- und fachbereichsübergreifenden Austausch anzuregen: Von Biotechnologie über Nachhaltigkeit bis hin zu Digitalisierung, AR/VR und New Work.

Der Termin im Überblick:

  • Mi., 11. Mai 2022
  • 16:00 – 17:30 Uhr
  • Online via Zoom

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, ein detailliertes Programm wird Vorfeld noch veröffentlicht.

Hintergrund: Regionaler Forschungsverbund InnoSÜD

Mit innovativen Transferformaten einen nachhaltig wirksamen Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen, das ist das Ziel des Hochschulverbundes InnoSÜD. Im Rahmen der Initiative Innovative Hochschule haben sich darin die Hochschulen Biberach und Neu-Ulm, die Technische Hochschule Ulm und die Universität Ulm zusammengeschlossen. Im Fokus des Verbundprojekts stehen die für die Region wichtigen Themenfelder Energie, Mobilität, Gesundheit und Biotechnologie sowie Transformationsmanagement. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule über eine Laufzeit von fünf Jahren.

 

Bild: InnoSÜD

Text: Team der InnoSÜD-Kreise – Rebecca Rittersberger, Alexandra Jussli, Laurens Bortfeldt, Jan Fiedler und Jens Boscheinen und die Transferagentur