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500 Zuschauer*innen, 10 Start-up-Teams und eine hochkarätige Jury aus Vertreter*innen der Start-up- und Investorenwelt: Am Donnerstag, den 28. Januar 2021, ging die vierte Auflage der Gründermotor-Meisterklasse mit dem sogenannten Demo Day zu Ende. Das Team der InnoSÜD-Gründungsmentorin an der Uni Ulm hat den Geschäftsführer des Gewinnerteams interviewt, ein Alumnus der Uni Ulm.

Die rund dreistündige Abendveranstaltung am Demo Day startete mit einer spannenden Panel-Diskussion über die Zukunft der Start-up-Szene. Zu Gast war dabei unter anderem Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Den Höhepunkt des Demo Days bildeten die finalen Pitches der Start-up-Teams, die vier Monate intensiv auf diesen Tag hingearbeitet hatten. Dabei bekamen sie auch Unterstützung von Gründungsexpert*innen aus dem InnoSÜD-Verbund: InnoSÜD-Gründungsmentorin Dr. Birgit Stelzer machte die 10 Teams mit einem Impuls zum Thema Storytelling fit, Jana Reismann von InnoSÜD und Benedikt Bill von StartupSÜD coachten die Teams als Co-Pilot*in. Bei der abschließenden Preisverleihung konnte sich das Gründerteam der phinc GmbH den Jury-Preis sichern.

Anne Eschenweck aus dem Team der InnoSÜD-Gründungsmentorin hat mit Dr. Bernhard Wieland gesprochen, Geschäftsführer der phinc GmbH und Alumnus der Universität Ulm.

Herzlichen Glückwunsch zum Sieg – hochverdient! Könntet ihr uns die tolle Idee hinter phinc kurz erläutern?

Smart Factory, das bedeutet heute meist aufwendige und teure Individuallösungen. Unsere Lösung hingegen ermöglicht Plug and Play Produktionsintelligenz! Die Hardware wird einfach nah an die Produktionsprozesse angeklebt. Unsere KI trainiert sich vor Ort beim Kunden selbst, ohne Cloud, passt sich an die Gegebenheiten automatisch an und wird immer schlauer. Das ermöglicht dem Kunden reale Wertschöpfung, zum Beispiel agile Auslastungssteuerung oder Identifikation von Produktabweichungen.

Warum habt ihr an der Gründermotor-Meisterklasse teilgenommen?

Die Gründermotor-Meisterklasse ist das beste Start-up Mentoring-Programm, das wir kennen. Das Ziel, Start-ups zur Skalier- und Investmentfähigkeit zu entwickeln, hat für uns auch zeitlich super gepasst.

Was hat euch daran besonders gefallen? Würdet ihr anderen Gründer*innen eine Teilnahme daran empfehlen und wenn ja, warum?

Die Meisterklasse war eine mega Veranstaltung, die uns inhaltlich und persönlich stark weitergebracht hat! Das persönliche Mentoring von erfolgreichen Gründer*innen in jeder einzelnen Session hat jedes Mal direkten Einfluss auf unsere Entwicklung gehabt. Wir wurden super getrimmt und gepushed, haben mit dem Feedback hart an uns gearbeitet und unser Geschäftsmodell immer weiter geschärft. Wir können zu 100 % sagen: Die Meisterklasse hat uns investmentready gemacht! Die coolen Leute und Inputs werden wir vermissen! Ein großer Dank an alle Beteiligten! Wir können die Gründermotor Meisterklasse jedem Start-up nur absolut empfehlen.

Was sind eure Pläne für die Zukunft?

Wir haben mit dem Feedback der letzten Wochen echt noch mal Gas gegeben, an unserem Pitch, der Vision und dem Business-Plan gefeilt und freuen uns total über den Gewinn des Jury-Preises! Eine coole Bestätigung. Für die Zukunft ist ganz klar: Wir wollen wachsen! Neue Kunden gewinnen und das Produkt für neue Use Cases weiterentwickeln! Dazu sind wir gerade auch mit mehreren möglichen Investoren im Gespräch.

Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen phinc viel Erfolg für die Zukunft!

Übrigens: Nach der Meisterklasse ist vor der Meisterklasse! Noch bis zum 21. Februar können sich Gründerinnen und Gründer mit ihren innovativen Ideen aus dem Hochschulumfeld Baden-Württembergs für die Gründermotor-Meisterklasse #5 bewerben. Hier geht’s zur Bewerbung!

Interview & Text: Anne Eschenweck; Bild: phinc

Impressionen und Pitches vom Demo Day: Aufzeichnung des Livestreams

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