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INNOSÜD-EINBLICKE: „VERBACKEN“ STATT VERBRENNEN – WIE AUS HOLZABFALL VANILLIN WIRD

 

Immer noch werden viele der Stoffe, die uns täglich umgeben, auf Erdölbasis hergestellt. Diese industriellen Herstellungsverfahren verbrauchen stark limitiertes Rohmaterial, obwohl sich gerade für Produkte aus Naturstoffen alternative Herstellungsverfahren anbieten. Zudem entsteht tonnenweise Abfall, der entsorgt oder verbrannt werden muss.

InnoSÜD-Forscher:innen der Hochschule Biberach und der Universität Ulm arbeiten an Lösungen für diese Probleme: Sie nutzen zum Beispiel Lignin, einen Holzbestandteil, der als Nebenprodukt der Papierproduktion anfällt, und gewinnen daraus den Aromastoff Vanillin, der bislang vor allem aus Erdöl gewonnen wird. Wie sie das machen und damit für nachhaltigere Produktionsprozesse sorgen, erklären Prof. Dr. techn. Heike Frühwirth und Dr. Barbara Bottenbruch vom Institut für Angewandte Biotechnologie der Hochschule Biberach beim Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „InnoSÜD-Einblicke“. 

DER TERMIN IM ÜBERBLICK

  • Fr., 18. Juni 2021
  • 16:00 – 17:00 Uhr
  • Online

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten.

DIE INNOSÜD-EINBLICKE

Mit den InnoSÜD-Einblicken möchten die Wissenschaftler:innen im InnoSÜD-Verbund zeigen, wo ihre Forschung uns im Alltag begegnet und wie sie die Welt besser macht. In entspannter Atmosphäre sollen Bürger:innen mit Wissenschaftler:innen ins Gespräch kommen und aus erster Hand mehr über die Hintergründe, Herausforderungen und Ziele der Forschungsarbeiten erfahren. 

(Bilder Animation: skd/Niklas Döhring; Universitätsklinikum Ulm/H. Grandel; HBC/Stefan Sättele; iStock.com/kynny/Chesky_W/CreativeNature_nl/Shutter2U)