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RELEVANZ UND ZIELE

Universitär entstandene Innovationen schaffen nur zu einem geringen Anteil den Transfer in die Wirtschaft, ob im Rahmen von Lizenzvergaben oder von eigenen Ausgründungen. Hier soll eine eigene Maßnahme ansetzen, die fakultätsübergreifend zu einer spezifischen lokalen Förderung von Forschungstransfer in die regionale Wirtschaft und von universitären Ausgründungen beitragen soll. Gründungen stellen besondere Anforderungen und erfordern Kompetenzen (insbesondere betriebswirtschaftliche Fachkenntnisse) und Netzwerke (z. B. zu Industriepartnern, zu Investoren), über die akademische Innovatoren meist nur begrenzt verfügen. 

Eine Universität Ulm-interne Gründungsoffensive als beratende und operativ unterstützende Querschnittsfunktion im Sinne eines „In-house Consulting“ soll diese Defizite ausgleichen und als erster, kompetenter Ansprechpartner für Ideen unterschiedlicher Reifegrade in den Themengebieten Gesundheit, Mobilität und Energie zur Verfügung stehen. Somit agiert die Gründungsmentorin komplementär zu den Transformatoren, welche institutionsübergreifende Schnittstellen in den verschiedenen Themengebieten von InnoSÜD darstellen. Zusätzlich sollen Entrepreneurship und Gründungs- Grundwissen in der Lehre verankert werden, um Studierende für dieses Thema zu sensibilisieren und um Ansprechpartner bzw. Unterstützungsmöglichkeiten in der Region bekanntzumachen. Die Ansiedlung des Ausgründungsmentors erfolgt im neu etablierten Zentrum für Forschungsstrategie und Service (Center for Research Strategy and Support – Res.UL) das unter Leitung von PD. Dr. Dieter Brockmann steht).

VORHABEN

Universitär entstandene Innovationen schaffen nur zu einem geringen Anteil den Transfer in die Wirtschaft. Die Einsetzung einer Ausgründungsmentorin soll Forschungstransfer und universitäre Ausgründungen erleichtern und stimulieren. Dies soll durch unterschiedliche Aktivitäten erreicht werden: 

  • Scouting und Identifizierung vielversprechender universitärer Projekte in den Bereichen Mobilität, Energie, Gesundheit
  • Öffentliche Fördermittel für Gründungswilllige
    • Übersicht Förderlandschaft, Beratung und Unterstützung 
  • Geschäftsmodellentwicklung
    • Coaching zur Methodik, Workshops zur Geschäftsmodellentwicklung
    • Businessplanerstellung
      • Leitfäden, Literatur, Coaching, bedarfsweise operative Mitarbeit, Begutachtung von Businessplänen
    • Schnittstelle/Vernetzung Gründerszene
      • Vorhandene Plattformen, Kontaktherstellung zu anderen Gründern, Gründungs- und Beratungsnetzwerken, ggf. Kapitalgebern, Team-Komplementierung
    • Start-Up Finanzierung
      • Übersicht über Finanzierungsinstrumente, Pitchtraining, Begutachtung Präsentationsunterlagen, Herangehensweise Investorenansprache

EFFEKTE

  1. Beratung, Coaching, Unterstützung von Ausgründungsvorhaben
  2. Unterstützung bei weiteren Transferformaten für Hochschulinnovationen Austauschplattformen, um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen (Innovationszirkel) Aufbau von Inkubatoren/ Acceleratoren in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen
  3. Verankerung von Entrepreneurship und Gründungs-Grundwissen in der Lehre

TRANSFERFORMATE

Ein wichtiger Kanal für Wissenstransfer ist die Unternehmensgründung. Bindeglied zwischen einem Forschungsergebnis, einer Erfindung oder einer neuen Technologie einerseits und dem wirtschaftlichen Erfolg im Markt andererseits ist das unternehmerische Konzept. 

Die Ausgründungsmentorin soll zum einen Gründungswillige in der Erstellung von tragfähigen unternehmerischen Konzepten unterstützen, zum anderen zur Verankerung von Entrepreneurship und Gründungsgrundwissen in der Lehre beitragen. So sollen auch günstigere strukturelle Voraussetzungen für den Wissenstransfer und Technologietransfer geschaffen werden.

AUSGRÜNDUNGSMENTORIN

Dr. Birgit Stelzer, Universität Ulm

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